Der Chläbdächer ist von Weglosen gut erreichbar. Gute Alternative zum öfter begannen Rütistein. Der untere Teil geht der Piste entlang und danach in den Wald der Strasse zum Rütistein nach. Der mittlere Teil geht dann über schöne grosse Hügel (viele Abfahrtsmöglichkeiten) bis man dann in den Schlussteil, eine Art Kessel kommt. Bis dahin auch bei schlechteren Verhältnissen gut möglich. Der Schlussanstieg ist ein wenig ausgesetzter und das Ziel ist nicht der Hauptgipfel sondern bis zum Grad, wenn es die Verhältnisse zulassen.
Mit ÖV ist Weglosen gut erreichbar, wenn genügend PWs vorhanden sind, auch gerne mit PWs.
Schöner Pulver auf schlechter Unterlage
Der Schnee ist im 2026 doch noch gekommen und die Tour konnte durchgeführt werden. Unter den 20-40 cm Neuschnee schauten der Boden bei vielen Schwüngen bereits raus, dadurch liessen sich ungewollte Kontakte mit Steine leider nicht vermeiden, was aber das schöne Gefühl von Pulverschwüngen nur leicht schmälerte. Der Aufstieg ging sehr ring und schnell, vielleicht auch, weil es kalt war und die Pausen dadurch auch eher kurz ausfielen. In der Mulde kurz vom dem Gipfel waren es gefühlte -20 Grad. Den Schlussanstieg sind wir den Spuren nach über den felsigen Hang direkt unterhalb des Wintergipfels und sind erst bei der Abfahrt an der Twäriberglücke vorbeigekommen, was bei diesen Bedingungen problemlos war. Oben angekommen haben wir die Sonne ein wenig genossen bevor wir uns dann in den Pulver stürzten. Zusammengefasst war ein eine sehr schöne, kurzweilige, pulvrige, kalte, steinige Tour, welche wir mit einem Tee/Kaffee bei der Talstation abgerundet haben.
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